Die Farbe täuscht

26.07.2017

Die Farbe täuscht

Beerenobst muss reif gepflückt werden, der Geschmack entwickelt sich nach der Ernte nicht mehr weiter. Die Farbe ist dabei nicht immer ein verlässliches Reifezeichen.

Reife Erdbeeren, aber auch Johannis- und Stachelbeeren sind je nach Sorte sehr unterschiedlich gefärbt, von hell- bis dunkelrot. Dunkle Brombeeren sehen oft schon reif aus, bevor sie es sind. Richtig süss sind Brombeeren erst, wenn sie sich leicht vom Fruchtzapfen lösen.

Sensible Früchtchen, vielseitig verwendbar

  • Frisch schmecken Beeren nicht nur am besten, sondern weisen auch die höchsten Vitamingehalte auf. Daher am besten gleich nach dem Einkauf geniessen oder ungewaschen in den Kühlschrank stellen. Dies verlangsamt den Vitaminverlust und den Verderb. So bleiben sie ein bis zwei Tage haltbar.
  • Der gesunde Start-up-Shake zum Frühstück oder für die Pause besteht aus frischen Früchten, gemixt mit Milch, etwas Naturejoghurt statt Rahmglace und etwas Honig.
  • Um den Eigengeschmack der Früchte zu unterstreichen, die Früchte beim Verarbeiten nicht mit (raffiniertem) Kristallzucker, sondern mit Birnendicksaft oder Honig süssen. Diese binden die Fruchtsäure an sich.
  • Für den Geschmack ebenso wichtig: Die Früchte in fruchtsäurebeständigen Gefässen ins Büro transportieren (Glas, Email, Keramik oder Chromnickelstahl). Plastik eignet sich wenig, Gefässe aus Aluminium, Eisen und Kupfer gar nicht.
  • Beeren eignen sich ideal als Konfitüre oder Kompott, aber auch zum Marinieren (Einlegen in wenig Flüssigkeit und Gewürzen), zum Dämpfen (mit Butter und Flüssigkeit auf kleinem Feuer dämpfen) oder zum Backen (Auflauf, Gratins und Gebäcke).

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