Birne ist nicht gleich Apfel

30.08.2018

Birne ist nicht gleich Apfel

Bekanntlich kann man ja keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Doch ist dieser Vergleich wirklich so unpassend? Denn die beiden Früchte haben viele Gemeinsamkeiten. So zählen beide zu den Rosengewächsen, liefern wertvolle Vitamine und sehen ähnlich aus.

Trotz allen Gemeinsamkeiten erfreut sich der Apfel grösserer Beliebtheit. Rund 15 kg Äpfel und nur 3.5 kg Birnen vertilgen die Schweizerinnen und Schweizer pro Jahr und Kopf. Der Apfel gilt immernoch als DIE Frucht, die einem den Arztbesuch spart.

Doch die Birne hält ebenfalls eine breite Palette an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen für uns bereit und steht dem Apfel in nichts nach. Bezüglich der Mineralstoffe schneidet die Birne sogar besser ab: Sie wirken entschlackend, entwässernd und kurbeln den Stoffwechsel an. Zusätzlich weisen Birnen im Vergleich zu Äpfeln weniger Fruchtsäure auf, was ihre Süsse noch stärker zum Ausdruck bringt und sie besser verträglich macht. Der berühmte grossmütterliche Fingerzeig, dass die Vitamine unter der Schale sitzen, stimmt übrigens wirklich und gilt für Birnen wie auch für Äpfel.

 «Junge, wiste 'ne Beer?»

Zurzeit ist Hochsaison der beiden Kernobstfrüchte, in Massen hängen die reifen Früchte an den Bäumen und warten darauf, endlich geerntet und gegessen zu werden.
Auch die gehaltvolle Birne kann geschmacklich vielfältig kombiniert werden – besonders mit ihrem liebsten Partner der Nuss – als süsse Versuchung in Kombination mit Schokolade oder als Kontrast in salzigen herzhaften Käsegerichten. Um Foodwaste zu vermeiden, können sie auch gedörrt zu köstlichen Birnenweggen, Früchtebroten und Birnel verarbeitet werden.
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland wusste eben schon warum er die Kinder der Nachbarschaft mit dem Alleskönner versorgte.

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