Die Kirsche: knackige Verführerin mit Stiel

04.07.2016

Die Kirsche: knackige Verführerin mit Stiel

Der Frühsommer ist die Zeit der Kirschen, denn im Juni und Juli reifen die unwiderstehlichen Früchte heran. Rot und prall liegen sie in der Früchteschale und laden zum Naschen ein. Sie sehen nicht nur schön aus sondern überzeugen auch mit ihrer Süsse und ihrem vollen Geschmack. Dennoch enthalten Sie nur wenige Kalorien und sind somit der perfekte Sommersnack für Linienbewusste und Geniesser.

Nicht ohne Grund wird die Kirschenzeit von allen herbeigesehnt. Der roten Verführung kann sich kaum jemand entziehen. Kein Wunder belegt sie hinter dem Apfel, der Birne und der Erdbeere den guten vierten Platz bei Herr und Frau Schweizer. Dieser Beliebtheit erfreut sich die Kirsche jedoch nicht nur wegen ihrer äusseren Attraktivität. Die Kirsche besitzt neben vielen gesunden sekundären Pflanzenstoffen viele wichtige Vitamine wie Vitamin C und Folsäure. Sie ist ein wichtiger Lieferant von Kalium. Dieses wirkt entwässernd und entschlackend. Weiter enthält die Kirsche wichtige Stoffe wie etwa Magnesium oder Pektin.

Die Kirsche im Wandel der Zeit

Die Kirschenproduktion besitzt eine lange Tradition. Die von der Vogelkirsche abstammende Frucht wurde bereits um 400 vor Christus in Griechenland kultiviert. Die Römer brachten die Kirsche nach einem Feldzug nach Europa. Aus diesem Grund ist ihr Name in vielen Sprachen vom Lateinischen «Prunus cerasum» abgeleitet.
Lange verwendeten die Landwirte die süsse Frucht hauptsächlich zur Herstellung von Kirsch. Dies hat sich unterdessen etwas verändert. Schweizer Landwirte produzieren jährlich rund 2000 Tonnen Tafelkirschen und rund 3000 Tonnen Brennkirschen. Die Brennkirschen werden für den weltbekannten Schweizer Kirsch oder auch für die bekannten Kirschtorten verwendet.
Nach wie vor wird viel Liebe benötigt für die Produktion der sensiblen Früchte. Bei schlechten Bedingungen platzen die Kirschen schnell. Um dies zu verhindern decken die meisten Kirschenproduzenten ihre Bäume mit einer Regenfolie ab. Um ungebetene Gäste wie etwa die Kirschessigfliege oder aber auch gefrässige Vögel fern zu halten, werden feinmaschige Netze um die Kulturen gespannt. Durch diese Massnahmen kann der Einsatz von Pflanzenschutzmittel stark verringert werden.

Lecker und gesund

Kirsche verzehren Sie am besten frisch. Als Snack für zwischendurch oder als Dessert ist sie eine gesunde Alternative. Auch als Konfitüren, Sirup oder Dörrfrucht erfreut sich die Kirsche an grosser Beliebtheit. Wird die Kirsche nach dem Kauf nicht sofort konsumiert, lässt sie sich ruhig ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Eingefroren sind sie nochmals um einiges länger haltbar.

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