Himbeeren erfordern viel Handarbeit

27.07.2017

Himbeeren erfordern viel Handarbeit

Schweizer Himbeeren sind beliebt wie eh und je. Dies zeigen auch die Produktionszahlen. Auf rund 150 Hektaren werden über 1500 Tonnen Himbeeren geerntet, Tendenz steigend. Allerdings ist die Produktion kein Zuckerschlecken. Die Beeren sind sehr sensibel und müssen mit grösster Sorgfalt behandelt werden. Aus diesem Grund werden sie von Hand geerntet.

Auch bei der Lagerung muss beachtet werden, dass die Beeren nicht zerdrückt werden. Es empfiehlt sich, die Himbeeren vorsichtig und locker, am besten in einer Schale oder auf einem Teller, nebeneinander zu legen. Im Kühlschrank können sie so bis zu drei Tagen frisch gehalten werden. Vorausgesetzt sie werden nicht schon vorher gegessen.

Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren

Bei der Produktion von Himbeeren wird zwischen Sommer- und Herbsthimbeeren unterschieden. Der Unterschied liegt im Zeitpunkt der Blütenknospenbildung. Die Sommerhimbeeren produzieren in einem Zweijahreszyklus. Im ersten Jahr entstehen Triebe, die Knospen enthalten. Im zweiten Jahr bilden diese Knospen Seitentriebe, die Früchte tragen. Die Ernte der Sommerhimbeeren fällt, wie es der Name bereits sagt, im Juni und Juli an. Die Herbsthimbeeren tragen bereits im ersten Jahr erste Früchte an ihren Trieben. Im zweiten Jahr trägt der gleiche Trieb nochmals Beeren. Die Triebe werden bei den Sommer- wie auch den Herbsthimbeeren ständig remontiert, so dass der Strauch immer ein- und zweijährige Triebe besitzt und Früchte bringt.

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