Trinkwasser-Initiative verfehlt das Ziel

18.01.2018

Trinkwasser-Initiative verfehlt das Ziel

Die Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» verfehlt klar das Ziel. Die geforderten Massnahmen würden eine einheimische Obstproduktion sehr stark einschränken und Importe fördern. Der Schweizer Obstverband lehnt die Initiative ab.

Gesunde und sichere Lebensmittel zu produzieren, das liegt im Interesse jedes Landwirtes. In der Schweiz ist das Trinkwasser so sicher, wie sonst kaum irgendwo in der Welt. Es bestehen umfangreiche Überwachungs- und Kontrollmechanismen, welche dies sicherstellen. Der Schweizer Obstverband setzt auf den Aktionsplan Pflanzenschutzmittel mit dem sich der Bund zu weiteren Massnahmen verpflichtet, um sichere Lebensmittel und eine intakte Umwelt auch für die Zukunft zu gewährleisten.

Die Initiative verunmöglicht eine erfolgreiche Landwirtschaft in der Schweiz. Importe wären die Folge und damit eine Verlagerung der Produktion ins Ausland. Dort kann auf die Herstellung wenig Einfluss genommen werden. Das wäre nicht vereinbar mit der Ernährungssicherheit, welche die Bundesverfassung fordert.
Die Schweizer Obstbranche setzt sich mit voller Kraft dafür ein, dass heute und in Zukunft in der Schweiz gesundes Obst produziert werden kann. Rücksicht auf die Umwelt, eine hohe Qualität der Produkte und die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten haben dabei höchste Priorität.


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