Vitamine tanken mit Schweizer Beeren

06.06.2016

Vitamine tanken mit Schweizer Beeren

Sommerzeit – Beerenzeit. Schweizer Beeren sind feldfrisch, farbig fruchtig und verführerisch. Sie bereichern das heimische Früchtesortiment von Mai bis Oktober. In den Verkaufsregalen warten feldfrisch gepflückte Schweizer Beeren jetzt darauf, vernascht zu werden. Die Königin unter den Beeren ist und bleibt die Erdbeere. Sie streichelt nicht nur den Gaumen, sie stärkt auch Geist und Körper. Doch auch die Himbeere, Heidelbeere, Brombeere, Johannisbeere oder wie sie alle heissen, haben viel zu bieten.

Wer einmal begonnen hat, von den verführerischen Früchtchen zu naschen, kann kaum mehr auf-hören. Das ist auch gut so. Schweizer Beeren sind der Inbegriff des Sommers; köstlich erfrischend und gesund dazu. Sie erhalten viele Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Fruchtsäuren und se-kundäre Pflanzenstoffe.
Schweizer Beeren lassen sich so vielfältig geniessen, wie kaum eine andere Fruchtsorte. Ob als feine Fruchtcréme, auf Kuchen, in einem herrlichen Glacedessert oder einfach pur in den Mund: Schweizer Beeren schmecken einfach köstlich und bringen Abwechslung in den sommerlichen Speiseplan. Beeren eignen sich zudem als ideale Zwischenverpflegung am Arbeitsplatz.
Schweizer Beeren heben sich punkto Frische von weither transportierter ausländischer Konkurrenz ab. Wer Wert auf vollen Geschmack, kurze Transportwege und umweltfreundliche Produktion legt, kauft Schweizer Beeren. Die Umwelt wird es Ihnen danken.

Erdbeere, die Königin der Beeren

Die Erdbeere, die Königin unter den Beeren, erreichte Europa im Jahre 1712. «Fragaria chiloensis» hiess die süsse Fracht, die der französische Seeoffizier Fraisier damals aus dem fernen Südamerika nach Hause brachte und die ihm zu Ehren im französischen Sprachraum bald «la fraise» genannt wurde. Die Europäer staunten nicht schlecht, denn verglichen mit den ihnen schon seit jeher ver-trauten Walderdbeeren waren die roten Früchte aus Amerika weit grösser, fleischiger und saftiger. Durch die Kreuzung mit der «Fragaria virginiana» aus Nordamerika entstand 1766 in Holland unsere heutige Gartenerdbeere.
Bis heute hat die Erdbeere nichts von ihrer Verführungskunst eingebüsst und Herr und Frau Schweizer lieben es, sich von der Erdbeere verzaubern zu lassen. Reif geerntet und frisch gegessen schmecken Erdbeeren am besten. Schweizer Erdbeeren haben in dieser Beziehung die Nase vorn: Die einheimischen Erdbeeren kommen dank der kurzen Transportwege ausgereift und frisch in den Laden. Je reifer und frischer, desto intensiver entfalten die Erdbeeren ihr Aroma und desto mehr schmeicheln Sie dem Gaumen.

Sensible Früchtchen, vielseitig verwendbar:

  • Frisch schmecken Erdbeeren nicht nur am besten, sondern weisen auch die höchsten Vitamin-gehalte auf. Daher am besten gleich nach dem Einkauf geniessen oder ungewaschen in den Kühlschrank stellen. Dies verlangsamt den Vitaminverlust und den Verderb. So bleiben sie ein bis zwei Tage haltbar.
  • Um den Eigengeschmack der Früchte zu unterstreichen, die Früchte beim Verarbeiten nicht mit (raffiniertem) Kristallzucker, sondern mit Birnendicksaft oder Honig süssen. Diese binden die Fruchtsäure an sich.
  • Für den Geschmack ebenso wichtig: Die Früchte in fruchtsäurebeständigen Gefässen ins Büro transportieren (Glas, Email, Keramik oder Chromnickelstahl). Plastik eignet sich wenig, Gefässe aus Aluminium, Eisen und Kupfer gar nicht.
  • Beeren eignen sich ideal als Konfitüre oder Kompott, aber auch zum Marinieren (Einlegen in wenig Flüssigkeit und Gewürzen), zum Dämpfen (mit Butter und Flüssigkeit auf kleinem Feuer dämpfen oder zum Backen (Auflauf, Gratins und Gebäcke).

Gut zu wissen:

  • Erdbeeren enthalten mehr abwehrstärkendes Vitamin C als Orangen: 200 g Erdbeeren enthalten 126 mg Vitamin C. Das ist mehr als wir täglich brauchen.
  • Erdbeeren sind reich an Folsäure: In 200 g Erdbeeren sind 82 mg Folsäure enthalten. Das ist 1/4 der heutigen Empfehlung.
  • Ernährungsexperten empfehlen Erdbeeren wegen ihres hohen Folsäure- und Eisen-Gehaltes gegen Blutarmut.

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