Die Nummer Zwei im Obstland Schweiz.
Die Birne liegt mit einer Anbaufläche von 898 ha an zweiter Stelle der inländischen Fruchthitparade. 3.3 kg werden pro Person und Jahr gegessen. Birnen lieben warme Sommer und starke Sonneneinstrahlung.
Eine sorgfältige Sortenwahl ermöglicht ein durchgehendes Birnenangebot von Mitte Juli bis im Frühjahr. Wichtigster Produzent ist das Wallis, jede zweite Birne kommt aus diesem Kanton. Ebenfalls wichtige Birnenanbaugebiete sind die Ostschweiz, das Genferseegebiet und der Kanton Luzern. 90 % der Flächen werden nach den Richtlinien der Integrierten Produktion angebaut, weshalb diese Birnen mit der kontrollierten Herkunftsbezeichnung für Schweizer Produkte «Suisse Garantie» ausgezeichnet sind. Etwa ein Drittel der gesamten Ernte gelangt in die technische Verwertung (Most, Dörrbirnen, Birnel).
Die Birne enthält wie der Apfel viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, aber viel weniger Kalorien. Birnen sind druckempfindliche, delikate Früchte und sollten beim Einkauf und Lagern entsprechend vorsichtig behandelt werden. In der Regel kommen Birnen nicht konsumreif, sondern pflückreif (noch grünlich mit festem Fruchtfleisch) auf den Markt. Sie reifen jedoch schnell nach und erreichen nach wenigen Tagen bei Zimmertemperatur ihre optimale Genussreife und ihr volles Aroma.
Birnenanbau in der Schweiz:
Anbaufläche: 898 ha
Jahresproduktion: 25 000 t
Pro-Kopf-Konsum: 3.3 kg pro Jahr
Geschichte.
Der sogenannte «wilde Birnbaum» kam ursprünglich aus China und ist bei uns verwildert. Der wilde Birnbaum hat dornige Kurztriebe und seine kleinen holzigen Früchte – Holzbirnen genannt – besitzen in der Umgebung des Kernhauses viele steinige Verhärtungen. Von der Holzbirne stammen die meisten, und zwar die besseren Birnen ab. Aber auch Wildsorten vom kaukasischen Isthmus, aus Kleinasien und Armenien sowie einigen nahöstlichen Ländern haben durch Kultivierung und mehr noch durch zufällige Kreuzungen in Frankreich zur Vermehrung unserer Birnensorten beigetragen. Bereits im 1. Jahrhundert nach Christus kannte der römische Gelehrte Plinius 41 verschiedene Birnensorten. Zu Anfang des 17. Jahrhunderts waren es etwa 260 und heute sind es weltweit an die 5000 Sorten. Die steigende Beliebtheit verdankt die Birne mit Sicherheit ihrem ausgezeichneten Ruf bei Feinschmeckern der allerbesten Kreise. Schon der sprichwörtliche Lukullus, römischer Feldherr und Ahnvater aller Gourmets, schwärmte davon. Auch der Sonnenkönig Ludwig XIV. war ein Birnen-Fan und bekehrte den ganzen Hof von Versailles zum leidenschaftlichen Birnengenuss. Kein Wunder, dass sich vor allem die französischen Bauern mit Hingabe dem Züchten und Veredeln immer neuer Birnensorten widmeten. So gehört es bis heute zum «Savoir vivre», beim Nachtisch stilvoll eine Butterbirne zu einem Stück Käse oder eine «Poire Belle Hélène» zu verspeisen.
Die Birne enthält wie der Apfel viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, aber viel weniger Kalorien. Birnen sind druckempfindliche, delikate Früchte und sollten beim Einkauf und Lagern entsprechend vorsichtig behandelt werden. In der Regel kommen Birnen nicht konsumreif, sondern pflückreif (noch grünlich mit festem Fruchtfleisch) auf den Markt. Sie reifen jedoch schnell nach und erreichen nach wenigen Tagen bei Zimmertemperatur ihre optimale Genussreife und ihr volles Aroma.
Birnenanbau in der Schweiz:
Anbaufläche: 898 ha
Jahresproduktion: 25 000 t
Pro-Kopf-Konsum: 3.3 kg pro Jahr
Geschichte.
Der sogenannte «wilde Birnbaum» kam ursprünglich aus China und ist bei uns verwildert. Der wilde Birnbaum hat dornige Kurztriebe und seine kleinen holzigen Früchte – Holzbirnen genannt – besitzen in der Umgebung des Kernhauses viele steinige Verhärtungen. Von der Holzbirne stammen die meisten, und zwar die besseren Birnen ab. Aber auch Wildsorten vom kaukasischen Isthmus, aus Kleinasien und Armenien sowie einigen nahöstlichen Ländern haben durch Kultivierung und mehr noch durch zufällige Kreuzungen in Frankreich zur Vermehrung unserer Birnensorten beigetragen. Bereits im 1. Jahrhundert nach Christus kannte der römische Gelehrte Plinius 41 verschiedene Birnensorten. Zu Anfang des 17. Jahrhunderts waren es etwa 260 und heute sind es weltweit an die 5000 Sorten. Die steigende Beliebtheit verdankt die Birne mit Sicherheit ihrem ausgezeichneten Ruf bei Feinschmeckern der allerbesten Kreise. Schon der sprichwörtliche Lukullus, römischer Feldherr und Ahnvater aller Gourmets, schwärmte davon. Auch der Sonnenkönig Ludwig XIV. war ein Birnen-Fan und bekehrte den ganzen Hof von Versailles zum leidenschaftlichen Birnengenuss. Kein Wunder, dass sich vor allem die französischen Bauern mit Hingabe dem Züchten und Veredeln immer neuer Birnensorten widmeten. So gehört es bis heute zum «Savoir vivre», beim Nachtisch stilvoll eine Butterbirne zu einem Stück Käse oder eine «Poire Belle Hélène» zu verspeisen.


