Aprikosen.
Die Aprikosen stammen ursprünglich aus China. Die alten Römer nannten die Aprikose «malus praecox», die Frühreife.
| Im Jahr 1838 wurden im Wallis erstmals Aprikosenbäume durch den Bauern Gabriel Luizet angebaut. Der Name des Pioniers ist in der Sorte Luizet verewigt. Sie war lange Zeit die verbreitetste Sorte der Schweiz. Aprikosenanbau in der Schweiz: Anbaufläche: 625 ha Jahresproduktion: rund 3000 t Pro-Kopf-Konsum: 2 kg pro Jahr |
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Die Sorte Luizet erhält Gesellschaft.
Die Bepflanzung mit neuen Sorten konnte als eine kleine Revolution am linken Rhone-Ufer angesehen werden, nachdem die Walliser Obstbauern jahrzehntelang einzig Luizet als anbauwürdig betrachtet hatten. Die Luizet nimmt aber nach wie vor einen Flächenanteil von rund 40 % ein.
Orangered und Goldrich/Jumbo Cot® sind die zwei beliebtesten der neuen Sorten. Sie ergänzen sich gegenseitig in der Palette der Frühreifen und haben ausgezeichnete Geschmacksqualitäten. Bergeron, Bergarouge®, Kioto, Hargrand, Vick Royal®, Flame Royal®, Pink Cot®, Silver Cot®, Tardif de Tain u.a. stellen gegenwärtig kleinere Kulturflächen.
In Erscheinung und Geschmack bieten diese neuen, grösseren Sorten eine ansehnliche Vielfalt. Im Weiteren sind sie weniger empfindlich auf Regen, ertragen den Transport besser und bleiben länger frisch.




