
Quitten.
| Die Quitte ist wie der Apfel und die Birne ein Rosengewächs und stammt
ursprünglich aus Kleinasien. Bereits die Alten Griechen stellten daraus
«Quittenhonig», eine Art Gelée her. Quitten sind roh praktisch
ungeniessbar, als Konfitüre, Gelée oder Kompott aber sehr beliebt. Sie
haben, auch wenn sie vollreif sind, ein hartes Fruchtfleisch und über
der gelben Aussenhaut einen weisslichen, flaumigen Filz. Entsprechend
der äusseren Form wird zwischen Apfel und Birne unterschieden. Geerntet
werden die goldgelben Früchte im Oktober und November. Quitten sind
reich an Vitaminen und Mineralstoffen und in der Lebensmittelindustrie
werden sie wegen des starken Fruchtaromas als Duft- und Aromaspender
verwendet. Wohl weil sie nur gekocht gut schmecken, spielen Quitten auf
dem Obstmarkt keine wichtige Rolle. Rund 8 ha Quittenkulturen,
hauptsächlich im Wallis, Waadtland, Basel und Bern, waren 2004
offiziell erfasst. |
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Schweizer Früchte -
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