Erdbeeren
| Sie ist die drittwichtigste Sommerfrucht und mit einem Anteil von 75% der klare Spitzenreiter unter den Beeren. Von den 5400 t jährlich vermarkteten Erdbeeren stammen rund 2800 t aus der Ostschweiz, 1400 t aus dem Mittelland, 800 t aus dem Wallis und 400 t aus der Zentralschweiz. Die Haupterntezeit in der Schweiz ist von Ende Mai bis Anfang Juli, in höheren Lagen bis Ende Juli. Dank Terminkulturen (diese werden während des ganzen Sommers ausgepflanzt) können aber bis Oktober Schweizer Erdbeeren gekauft werden. Die meistangebaute Sorte im Wallis heisst Marmolada, in der Ostschweiz Elsanta und im Mittelland dominiert die Sorte Darselect. Aufgrund der kurzen Wege zu den Konsumenten wird hierzulande beim Züchten weniger auf die Transportfestigkeit geachtet, dafür umso mehr auf den Geschmack! Der Artenreichtum und die Sortenfülle dieser süssen Frucht ist heute grösser denn je. Es gibt viele aromatische Züchtungen (z.B. Darline, Majorale, Darselect oder Pegasus). Knapp 86 % der Erdbeeren stammen aus der Integrierten Produktion. |
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Erdbeerenanbau in der Schweiz:
Anbaufläche: 419 ha
Jahresproduktion: 5400 t
«Fragaria chiloensis» hiess die süsse Fracht, die der französische Seeoffizier Fraisier im Jahre 1712 aus dem fernen Südamerika nach Hause brachte und die ihm zu Ehren im französischen Sprachraum bald «la fraise» genannt wurde. Die Europäer staunten nicht schlecht, denn verglichen mit den ihnen schon seit jeher vertrauten Walderdbeeren waren die roten Früchte aus Amerika weit grösser, fleischiger und saftiger. Durch die Kreuzung mit der «Fragaria virginiana» aus Nordamerika entstand aus dem Geschenk von Kapitän Fraisier 1766 in Holland unsere Gartenerdbeere. Inzwischen gibt es davon über 1000 verschiedene Sorten.



