Agroscope – wie weiter

17.07.2018

Agroscope – wie weiter

Die Zusammenarbeit zwischen Agroscope und dem Schweizer Obstverband hat in der Vergangenheit gut funktioniert. Dass sich Agroscope modernisieren will und die Strukturen anpasst, begrüssen wir. Die Anforderungen an die Obstproduktion und Verarbeitung verändert sich laufend. Auch unsere Ansprüche an die Forschung sind stetig im Wandel, denken wir nur an die Initiativen im Zusammenhang mit Pflanzenschutzmitteln.

Den von politischer Seite geforderte Marschhalt zu – «Agroscope wie weiter», wollen wir dazu nutzen, unsere Forderungen an die Forschung klar zu definieren.
Wir begrüssen die jetzt gestartete schriftliche Umfrage zur Eruierung der strategischen Forschungsfelder, denn wichtig sind die Forschungsinhalte und die Qualität der praxisbezogenen Forschung.
Aus diesen Kenntnissen muss der Grundauftrag bzw. Forschungsrahmen von Agroscope definiert werden, was wiederum dazu führt, welche Fachspezialisten für die Umsetzung der Aufgaben benötigt werden und an welchem Standorten die priorisierten Forschungsfragen optimal beantwortet werden können.
Es gibt Forschungsthemen, welche explizit an geeigneten Standorten beforscht werden müssen und demzufolge sind starke regionale Satelliten mit definierten Aufträgen unerlässlich.
Nur mit diesem Vorgehen, kann verhindert werden, dass bereits im Vorfeld der Strukturanpassung Mitarbeiter infolge Verunsicherung über die Zukunft abwandern.
Die Branche möchte die bewährte Zusammenarbeit mit Agroscope in den verschiedenen Foren weiterführen und die künftige Ausrichtung der Agrarforschung im engen Dialog mit Agroscope weiterentwickeln.


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