Ein gutes Jahr für Schweizer Früchte

05.11.2020

Ein gutes Jahr für Schweizer Früchte

Der Markt für die Sommerfrüchte lief hervorragend. Dies lag einerseits am Umstand, dass viele Schweizerinnen und Schweizer aufgrund der schwierigen Situation im Inland geblieben sind und vermehrt frische Früchte konsumierten. Die marktkonformen Mengen trugen dazu bei, dass die Vermarktung ohne grössere Probleme ablief. Eine Herausforderung stellten die rekordhohen Mengen an Zwetschgen dar. Die Produzentinnen und Produzenten sorgten während der gesamten Saison dafür, dass die Qualität der Früchte jederzeit gewährleistet war.

Milder Winter und überdurchschnittlich viel Sonne
Nach dem milden Winter präsentierten sich die Kulturen in einem sehr guten Zustand. Der zeitige Vegetationsbeginn hat dazu geführt, dass die Kulturen in ihrer Entwicklung rund 10-14 Tage Vorsprung hatten. Dies zog sich durch die gesamte Ernte. Die tiefen Temperaturen Ende März und Anfang April verursachten dann bei einigen Produzenten schlaflose Nächte. Die Frostschäden waren regional und sortenabhängig unterschiedlich hoch. Die weitgehend überdurchschnittliche Sonnenstunden wirkten sich positiv auf die Qualität der Früchte aus, denn die war hervorragend.
 
Zittern um Erntehelfer

Wegen der Corona-Pandemie war Ende März nicht klar, ob und wieviel Erntehelfer einreisen können. Dieser Umstand forderte die gesamte Branche. In Zusammenarbeit mit den Behörden wurden Lösungen erarbeitet, die schliesslich dazu führten, dass die erforderlichen Erntehelfer rekrutiert werden konnten. Die Rekrutierung, die Einarbeitung sowie die reduzierten Pflückleistungen waren für die Betriebe mit einem höheren Aufwand verbunden.
 
Selbstpflücken im Trend

Wegen der Coronavirus-Krise erfreuten sich die Selbstpflückfelder einer grösseren Beliebtheit als üblich, vor allem seitens der jungen Familien. Einige Erdbeerproduzenten mussten ihre Selbstpflückfelder früher als sonst schliessen oder striktere Zeiten am Wochenende festlegen, um genügend reife Erdbeeren für die Ernte zu gewährleisten. Die inländische Produktion wird vermehrt geschätzt, und auch das selbst Pflücken von Erdbeeren ist wieder populär geworden.
 
Das Qualitätsbewusstsein in der Schweiz ist sehr hoch. So unterschiedlich die Ansprüche und der Geschmack auch sind: Die letzte Qualitätskontrolle macht der Kunde selbst. Mit seinem Kaufentscheid hat er dazu das wohl wirkungsvollste Instrument zur Hand. Schön, dass sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer für inländische Früchte entscheiden.
 
Beilagen:
Medienmitteilung
Mengen und Detailinformationen

Weitere Informationen:
Beatrice Rüttimann, Fachmitarbeiterin Kommunikation/Marketing
Telefon +41 41 728 68 30, E-Mail beatrice.ruettimann@swissfruit.ch


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