Johannisbeeren rot und weiss, die Erfrischenden

Wer kenn sie nicht, die kleinen traubenförmigen fünf bis zehn Millimeter grossen Johannisbeeren; es gibt sie rot und weiss. Es gibt über 50 Sorten, welche vorwiegend rot mit eher säuerlichem Geschmack sind. Johannisbeeren enthalten wertvollen Mineralstoffen, viel Vitamin C und Pektin, reichlich Fruchtsäure und wichtige Ballaststoffe. Ihr herb-säuerliches Aroma wirkt erfrischend.

Johannisbeeren werden in der Schweiz fast ausschliesslich für den Frischmarkt produziert. Angebaut werden sie in der ganzen Schweiz, vorwiegend aber in der West- und Ostschweiz. Johannisbeeren schmecken frisch in Müesli und in feinen Desserts, auf Kuchen und Gebäck, als Gelee oder Sirup. Sie gelten auch als natürliche Geliermittel. Erntezeit ist von Mitte Juni bis Mitte August.

Schwarze Johannisbeeren, die Stärkenden

Die schwarzen Johannisbeeren heissen Cassis und haben einen besonders hohen Gehalt an Vitamin C und Pektin (Gelierstoff). Die herb schmeckenden Beeren sind nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch Stärkungsmittel. Der hohe gesundheitliche Wert der Cassisbeeren beruht auf dem Zusammenwirken wichtiger Inhaltstoffe.

Milder schmeckende Sorten geniessen Sie wie die roten und weissen Johannisbeeren frisch, in Desserts, auf Kuchen und Gebäck. Hauptsächlich werden die Beeren aber zu Gelee, Glace, Sirup oder Cassis-Likör verarbeitet. Cassis-Saft hilft bei Erkältungen und geschwächter Gesundheit. Angebaut werden Cassis ebenfalls in der ganzen Schweiz. Hauptanbaugebiete sind die West- und Ostschweiz. Erntezeit ist im Juli und August.