Sonnenverwöhnte Zwetschgen

Die saftigen Schweizer Zwetschgen lassen sich Zeit und reifen den ganzen Sommer über am Baum heran. Sie sind hierzulande die Stars einer Familie, in welche auch die Pflaumen oder die Mirabellen gehören. Von allen Pflaumenarten gedeihen in unserem Klima die steinlöslichen Zwetschgen mit ihrem festen Fruchtfleisch am besten. Sie heissen, Cacaks Schöne, Elena oder Fellenberg. Jede Sorte wird zu unterschiedlichen Zeitpunkten reif und lässt so die Ernte staffeln, welche sich von August bis Anfang Oktober erstreckt.

Vielseitig genussvoll

Schweizer Tafelzwetschgen enthalten viel Fruchtzucker, Vitamine, Mineralstoffe und organische Säuren und sind sehr bekömmlich. Sie eignen sich zum frisch konsumieren genauso wie als Zutaten für warme Gerichte, für Kuchen oder für Desserts. Vollreife Früchte lassen sich tiefgefrieren. Einfach halbieren, auf einem Blech auslegen und erst tiefgefroren in einen Beutel abfüllt. Einmachen lassen sich Zwetschgen als Kompott, als Konfitüre, süss-sauer mit Essig, Zucker, Zimt und Nelken oder eingelegt in Alkohol. Als Zutaten in Fleischgerichten – als Sauce oder Füllung – passen Zwetschgen vorzüglich. Die süss-sauren Früchte schmecken auch getrocknet herrlich. Oder was gibt es genüsslicheres, als einen erlesenen Zwetschgen-Edelbrand, klar oder als «Vielle Prune», nach einem feinen Essen.