20.08.2026Medienmitteilungen, Mostobst

Mehr Mostobst als im Vorjahr erwartet

Der Schweizer Obstverband (SOV) rechnet dieses Jahr mit einer guten Mostobsternte von rund 96 000 Tonnen Mostäpfeln und circa 4000 Tonnen Mostbirnen. Die Mostobstbäume in der Schweiz weisen einen guten Behang auf. Die Trockenheit der letzten Wochen und Monate macht sich jedoch vor allem bei der Fruchtgrösse bemerkbar.

In Zusammenarbeit mit den kantonalen Obstfachstellen und ausgewählten Indexbetrieben schätzt der SOV jährlich die gesamte am Baum hängende Mostobsternte in der Schweiz. Für dieses Jahr werden rund 96 000 Tonnen Mostäpfel und etwa 4000 Tonnen Mostbirnen erwartet. Die geschätzte Erntemenge bei den Mostäpfeln liegt sieben Prozent über dem Vorjahreswert und um circa 20 Prozent über dem Mehrjahresdurchschnitt.

Bei den Mostbirnen fällt die Ernte nach dem alternanzbedingt schwachen Vorjahr deutlich höher aus. Erwartet wird eine um 105 Prozent höhere Menge als 2025. Damit bleibt die Ernte jedoch weiterhin knapp 40 Prozent unter dem Mehrjahresdurchschnitt.

Kleinere Früchte in Folge der Trockenheit
Die anhaltende Trockenheit macht sich heuer vor allem bei der Fruchtgrösse bemerkbar: Nach der erfolgreichen Befruchtung im Frühling wuchsen die Früchte aufgrund des ausbleibenden Regens und der anhaltenden Trockenheit weniger stark als in den Vorjahren und blieben entsprechend kleiner. Die zahlreichen Sonnenstunden fördern gleichzeitig die Zuckerbildung und damit die natürliche Süsse der Früchte.

Vom Baum ins Glas
Das Schweizer Mostobst stammt sowohl aus modernen Niederstammanlagen als auch von Hochstammbäumen. Diese prägen das Landschaftsbild und bieten zahlreichen Pflanzen- und Tierarten wertvollen Lebensraum. Das Mostobst wird nach der Ernte rasch verarbeitet. Egal ob pur als Apfelsaft oder verdünnt als Schorle, die Transportwege entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind kurz. Das macht Schweizer Apfelsaft zu einem frischen, regionalen und nachhaltig produzierten Genuss.

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