Apple kämpft in der Schweiz um die Bildmarke «Apfel»
Schenkt man der internationalen Presse Glauben, steht der Schweizer Obstverband im Markenrechtsstreit mit dem Technologiekonzern Apple. Dem ist nicht so. Im September 2022 beantragte Apple beim Institut für geistiges Eigentum (IGE) die Bildrechte an Apfelabbildungen für sich schützen. Nachdem das Gesuch vom IGE abgelehnt wurde, zog Apple es ans Bundesverwaltungsgericht weiter. Der Entscheid ist noch hängig. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Urteils ist noch nicht bekannt.
Der Schweizer Obstverband (SOV) ist nicht direkt in das laufende Verfahren involviert. Die Uneinigkeiten liegen zwischen dem IGE und Apple. Der Entscheid des Bundesgerichts hat letztlich Auswirkungen auf alle Schweizer Unternehmen, insbesondere auch auf die Obstproduzenten. Sollte Apple den Rechtsstreit gewinnen, müssten alle, die den Apfel in ihrer Bildsprache verwenden, Änderungen vornehmen oder den Entscheid anfechten. Der SOV wartet vorerst den Entscheid des Bundesgerichts ab und leitet je nach Urteil die erforderlichen Massnahmen ein.
Im Obstland Schweiz hat der Apfel in der Landwirtschaft und in der Ernährung einen hohen Stellenwert und eine lange Tradition. Er ist ein Naturprodukt und bringt der Allgemeinheit seit Jahrhunderten Genuss und gesundheitliche Vorteile. Der Apfel, als Sinnbild für den SOV besteht über 111 Jahren. Das Logo hat sich in seiner Geschichte laufend weiterentwickelt und steht für eine aktive, innovative und nachhaltige Obstproduktion.
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